(6.10.2002)
Eine Legierung aus Kupfer und Zink bezeichnet
man als Messing. Der Kupferanteil kann bis zu 60% betragen. Ist er höher, dann
nennt man das entstandene Metall Tombak.
Die Messingherstellung war schon im 3. Jahrtausend v. Chr. bekannt. Zu dieser Zeit wurde es in Babylonien und Assyrien hergestellt und wurde für die Herstellung von Schmuck und Kunstgegenstände verwendet.
Je nach Legierung ist Messing gut zu formen und man erzielt eine hohe Festigkeit. Heute - im Beschlägebereich - wird das Metall meistens einbrennlackiert. Dadurch bleibt zwar zunächst die Oberfläche in Farbe und Glanz erhalten; der Nachteil dabei ist jedoch einmal das nicht zu vermeidende Zerkratzen des Lacks durch Ringe oder andere harte Gegenstände und zum anderen wird der Lack auch durch die heute sehr säurehaltige Luft angeätzt. Dabei verfärbt sich das Messing nur in den entstandenen Kratzern und wirkt nach einer Weile äußerst häßlich.
Besser ist es, das Messing unlackiert zu lassen und es von Zeit zu Zeit nachzupolieren. Die natürliche Alterung hat allerdings auch ihren Reiz.
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