(6.12.2000) Als einen entscheidenden Schritt zur Energieeinsparung und CO2-Reduktion begrüßte der Poroton-Verband den neuen Referentenentwurf zur EnEV (siehe Archiv). Nach Ansicht des Verbands bestätige das neue Regelwerk die hochwärmedämmenden Poroton-Wandkonstruktionen als wirtschaftlich wie auch energetisch optimale Bauweise. Mit den ergänzenden Detaillösungen seien insbesondere die Anforderungen der EnEV nach Luftdichtheit sowie wärmebrückenfreiem Bauen bestens zu erfüllen. Positiv bewerteten die Ziegelhersteller ebenfalls, dass zukünftig nicht nur der Heizwärmebedarf eines Gebäudes, sondern auch der Primärenergie-Verbrauch bewertet und begrenzt wird. "Damit wird die innovative Heizungs- und Haustechnik vernünftigerweise in den Bau- und Planungsprozess einbezogen. Die Diskussion um k-Werte wird endlich der Vergangenheit angehören", erläutert Hans Peters, Geschäftsführer der Deutschen Poroton.
Mit ihrer detaillierten Betrachtungsweise eröffnet die EnEV viele Gestaltungsspielräume. Neben den k-Werten (nach EnEV: U-Werte) werden zahlreiche weitere Parameter relevant. Die Herausforderung für Planer lautet, sich in dieser Fülle zurecht zu finden. Hier will der Poroton-Verband vorgesorgen. Mit Planungselementen wie Rechenprogrammen, Detaillösungen und Konzepten für die Winddichtheit, aber auch über die Produktpalette wollen die Ziegelhersteller eine EnEV-gerechte Bauweise garantieren.
Da die EnEV vor allem den Neubau betrifft, kann sie jedoch nicht allein für eine drastische Reduzierung des CO2-Ausstosses sorgen, resümiert der Ziegel-Verband. Dazu seien weitergehende Maßnahmen nötig, die die energetische Sanierung des Gebäudebestandes fördern.
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