(1.2.2010)
Mehr
als ein Drittel des Heizenergieaufwands im Wohnbereich entweicht durch Fenster
und Türen nach außen. Problemzonen sind vor allem Einfassungen und Rahmen, da
sie schlechter isolieren als Glas. Die europäische Baubranche arbeitet mit
Hochdruck an praktisch umsetzbaren Fensterlösungen, die Wärmeverluste und CO2-Emissionen
von Gebäuden nachhaltig reduzieren.
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Ziel eines vom dänischen Hochtechnologiefonds geförderten Forschungsvorhabens ist nun die Entwicklung eines GFK-Fensterprofils mit der doppelten Wärmedämmung - im Vergleich zu den derzeit besten am Markt erhältlichen Lösungen. Dabei arbeiten das Institut für Maschinentechnik sowie das Institut für Bauwesen der Universität Aalborg mit dem dänischen Faserverbundkunststoff-Spezialisten Fiberline Composites zusammen, der bereits seit geraumer Zeit hochisolierende GFK-Profile fertigt. Der Projekttitle lautet "Advanced Composite Thermal Breaker".
"Es geht um einen Technologiesprung, mit dem wir die
Isolierfähigkeit von Einfassungen wesentlich verbessern und gleichzeitig
schlanke Rahmen hoher Festigkeit erzielen, die weitgehend instandhaltungsfreie
Faserverbundkunststoffe ermöglichen bekanntlich durch ihre hohe Festigkeit und Steifheit bei niedrigem Gewicht gleichermaßen leichte und energieeffiziente sowie elegante und ästhetisch ansprechende Fenster, Türen und Fassaden. Dem Architekten bieten sie bei einem hohen Maß an Gestaltungsfreiheit vielfältige Möglichkeiten zur Umsetzung nachhaltiger Lösungen.
Peter Thorning: "Wir stellen unser neues Konzept allen europäischen Herstellern von Fenstern, Türen und Fassaden zur Verfügung. Mittels unserer GFK-Profile können sie Produkte herstellen, welche die Wärmedämmung von Alt- und Neubauten verbessern und kostengünstiger gestalten. Selbstverständlich kann jeder Hersteller anhand unserer Profile sein eigenes Design verwirklichen."
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Weitere
Informationen zu Fenstern aus GFK bzw. Faserverbundkunststoffen können per
E-Mail an Fiberline angefordert werden.
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