(10.1.2010)
Aufwendungen
für den behindertengerechten Umbau selbstgenutzter Immobilien können in Zukunft
einfacher steuerlich geltend gemacht werden - das berichtet die
Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland unter Hinweis auf eine
Entscheidung des Bundesfinanzhofes (BFH, Az. VI R 7/09).
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Demnach können nach dem BFH-Urteil die Umbaukosten als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung geltend gemacht werden, wenn durch eine Behinderung eine Zwangslage entstehe, die die Umbaumaßnahmen unausweichlich machten. Auch wenn die Umbauten durch nicht behinderte Bewohner genutzt werden könnten, seien die Kosten anzuerkennen. Außerdem seien die Kosten von Umbaumaßnahmen an Gebäuden nicht im Wege einer Abschreibung geltend zu machen, sondern minderten sofort das steuerpflichtige Einkommen! Sollte dieses im Jahr der Umbauten für den vollen Aufwendungsabzug zu gering sein, stehe dem Steuerpflichtigen sogar ein Wahlrecht zur Verteilung der Kosten über mehrere Jahre zu.
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