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Untersucht: Hohe thermische Speicherfähigkeit von Stahlverbunddecken

(31.3.2009) Stahlverbunddecken, Bauteilaktivierung, Stahlverbunddecke, Profilblechdecke, Ortbetondecke, aktives Deckensystem, passive Wärmespeicherung, Betondecke, massive Betondecke, Betonkernaktivierung, Massivdecke, SpeichermasseHeute werden schätzungsweise 30% aller neu errichteten Büro- und Verwaltungsbauten mit thermisch aktiven Deckensystemen ausgestattet. Verbreitet ist die Meinung, dass sich diese Technik nur mit massiven Betondecken realisieren lässt. Und auch hinsichtlich der passiven Wärmespeicherung hält sich die Auffassung, dass sich zuallererst schwere Massivdecken aufgrund ihrer höheren Speichermasse hierfür eignen würden. Dem Planer bieten sich aber durchaus Alternativen. Untersuchungen der RWTH Aachen zeigen nämlich, dass bereits mit einer Betonschicht von 5 - 10 cm die notwendige Speicherwirkung erreicht wird; und über diese Speichermasse verfügen auch Stahlverbunddecken.

Stahlverbunddecken, Bauteilaktivierung, Profilblechdecke, Ortbetondecke, aktives Deckensystem, Stahlverbunddecke, Speichermasse

Bei rein passiver Betriebsweise und üblicher Büronutzung weisen den Untersuchungen zufolge Profilblechdecken im Vergleich zu ebenen Ortbetondecken sogar ein um etwa 20 % höheres wirksames Wärmespeichervermögen auf - was auf die größere Oberfläche durch die Profilierung zurückzuführen ist. Auch die Leistung thermisch aktivierter Profilblechdecken liege nachweislich über der von thermisch aktivierten Betondecken, wobei ein sehr gleichmäßiger Temperaturverlauf als weiterer Vorteil hinzukomme.


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Die wirtschaftlichen Profilblechdecken sparen die Betonschalung und finden schon heute eine immer breitere Anwendung, insbesondere bei Flachdecken in Stahlbauweise. Allerdings werden sie bisher selten zur Raumtemperierung in Industrie- oder Verwaltungsbauten genutzt. Sie können mit unterschiedlicher Profilierung in verschiedensten Systemen realisiert werden. Für die thermische Aktivierung eignen sich auch Stahlverbundsysteme mit Betonfertigteilen, bei denen die Rohrregister bereits in die Bauteile integriert sind.

Die demnächst novellierte EnEV 2009 sowie die Nachhaltigkeitskriterien für das neue DGNB-Gütesiegel verschärfen die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden. Die eingesetzten Deckensysteme und ihr Beitrag zur Raumklimatisierung spielen deshalb eine immer wichtigere Rolle. Dies unterstreicht die Bedeutung der Untersuchungsergebnisse für zukünftige Planungen.

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*)  Bernd Döring: Einfluss von Deckensystemen auf Raumtemperatur und Energieeffizienz im Stahlgeschossbau, Schriftenreihe des Lehrstuhls für Stahlbau und Leichtmetallbau der RWTH Aachen, Dissertation, Heft 64, Shaker Verlag, Aachen, 2008.

siehe auch für weitere Informationen:Stahlverbunddecken, Bauteilaktivierung, Stahlverbunddecke, Profilblechdecke, Ortbetondecke, aktives Deckensystem, passive Wärmespeicherung, Betondecke, massive Betondecke, Betonkernaktivierung, Massivdecke, Speichermasse

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siehe zudem:Stahlverbunddecken, Bauteilaktivierung, Stahlverbunddecke, Profilblechdecke, Ortbetondecke, aktives Deckensystem, passive Wärmespeicherung, Betondecke, massive Betondecke, Betonkernaktivierung, Massivdecke, Speichermasse


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