(29.12.2008; BAU-VORbericht)
Auf
der BAU sollen bei Schlagmann Poroton wieder die perlitgefüllten Planziegel im
Mittelpunkt des Interesses stehen. Daneben will man den Besuchern zwei
Ziegel-Kaminsysteme präsentieren.
Auf der BAU 2001 zeigte Schlagmann Poroton, das auf
Hintermauerziegel spezialisierte Unternehmen aus Bayern, den ersten Ziegel der Welt, der einen
Wärmedämmkern hatte. Bis heute hat sich am Aussehen dieses Produktes
nichts geändert: Die Kammern eines massiven mit dicken Stegen versehenen Ziegels
sind mit Perlite (natürliches mineralisches Vulkangestein) gefüllt. Der neue
Poroton-T7 ist mit einer angegebenen Wärmeleitfähigkeit von 0,07 W/mK
gedacht
für
Passivhäuser in massiver, monolithischer Bauweise sowie so genannte "Sonnenhäuser" -
siehe auch Beitrag
Schlagmann zählt runter auf "Poroton-T7" vom 11.7.2008.
Die T7-Vorgänger Poroton-T8 und Poroton-T9 sieht Schlagmann nach wie vor auch auf dem Stand der Technik und gut geeignet für Energiesparhäuser nach KfW-40- sowie KfW-60-Standard.
Der vierte im Bunde - der Poroton-S11 - wurde mit erhöhten Schallschutzeigenschaften für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen konzipiert. Gerade in Gebäuden, in denen viele Menschen unter einem Dach leben oder arbeiten, muss bestmöglicher Schallschutz geboten sein. Bereits bei einer Wanddicke von 30 cm seien damit durch Rw = 50 dB) die Bestimmungen der Schallschutznorm DIN 4109 erreicht. Ebenso werden mit dem Poroton-S11 ohne eine zusätzliche, künstliche Wärmedämmung der Wand die Anforderungen der Energieeinsparverordnung erfüllt. Bei einer Wärmeleitzahl von 0,11 W/mK erreichen Außenwände von 36,5 cm einen U-Wert von 0,28 W/m²K - siehe auch Beitrag "T 9, T 8 und S 11 - Fluch oder Segen einer frühen Geburt?" vom 15.1.2008.
Ein Ziegelkamin zum Ziegelhaus
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Im Zuge langfristig steigender Energiepreise und einer kommenden verschärften Energieeinsparverordnung werden vermehrt auch höhere Anforderungen an Schornsteinsysteme gestellt. Schlagmann Poroton bietet deshalb zwei Ziegel-Kaminsysteme aus eigener Entwicklung an:
Die beiden Schornsteine aus Ziegelmantelsteinen lassen aufgrund
des angegebenen Wärmedurchlasswiderstands (R) von 0,41 m²K/W eine bemerkenswerte
Wärmedämmung erwarten. Schimmelbildung und Versottung sollen u.a. durch die langlebige
Hightech-Keramikrohre unterbunden werden. Dank deren besonderer Feuchte- und
Säureunempfindlichkeit werde ein Eindringen von Feuchtigkeit in den Schornstein
so gut wie unmöglich gemacht. Der minimale Fugenanteil der
siehe auch für weitere Informationen:![]()
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