(9.9.2008)
Viele
Bauherren wünschen sich den charakteristischen Farbton natürlich vergrauten
Holzes für ihre Fassaden. Vorbilder sind gleichmäßig verwitterte Oberflächen mit
silbergrauer, edler Anmutung, wie man sie von exponierten Berghütten in den
Alpen kennt. Diese sind Jahrzehnte lang ungeschützt extremsten
Witterungsverhältnissen und einer hohen UV-Einstrahlung ausgesetzt. In tiefen
Lagen geht der Ausbleichungsprozess hingegen sehr viel langsamer. Außerdem
verwittern die Holzfassaden an modernen Bauten ungleichmäßig: Fassadenteile, die
im Schutz von Dachüberständen, Nischen, Erkern oder Fensterbänken liegen,
bleichen sehr viel langsamer aus als die umgebenden ungeschützten Flächen.
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Das unterschiedliche Verwittern von Holz ist auch bei dem architektonisch außergewöhnlichen Wohnhaus
der Familie Schmitz in Rösrath der Fall, entworfen von dem Architekten und
Schreiner Ralf Wirths aus Morsbach. Die Fassadenbekleidung des vielgestaltigen
Bauwerks besteht aus einer Stülpholzschalung aus Lärche. Nach zehn Jahren war
die einst gräuliche Lasur stellenweise erheblich und sehr ungleichmäßig
verwittert, die Verkleidung der Traufen wies
Pilzbefall
auf - eine Renovierung stand an. Auf Wunsch des Bauherrn sollte die
ursprüngliche Farbgestaltung mit grauer Lasur nicht wesentlich verändert werden,
die neue Beschichtung sollte die Architektur unterstreichen. Zum Einsatz kam
deshalb die
neuartige Holzlasur Capadur GreyWood von Caparol. Mit dieser gering
schichtbildenden Lasur auf Alkyd-Acrylharzbasis lassen sich lebendig wirkende
Ansichten gleichmäßig abgewitterten Holzes erzielen, eine spezielle
Pigmentkombination interpretiert die natürliche Vergrauung in naturnahen
Farbtönen.
Zur Verfügung steht eine ausgewählte Kollektion an Farben, die sich an landschaftstypischen Merkmalen orientieren:
Alle Farben sind in jeweils drei Tönen erhältlich. Der Farbton- und Glanzeindruck der seidenmatten Lasur hängt von der Beschaffenheit der Holzoberfläche sowie der Anzahl der Beschichtungen und der Auftragsmenge ab.
Beim Wohnhaus Schmitz wählte Malermeister Guido Büscher aus Rösrath-Hoffnungsthal gemeinsam mit dem Bauherrn zunächst den Farbton "Nordic" aus. Nachdem die Altlasur bis auf das rohe Holz abgeschliffen wurde, erfolgte eine Grundierung mit Capacryl Holzschutzgrund und ein zweifacher Auftrag mit Capadur GreyWood.
Weil dem Bauherrn der Farbton "Nordic" dann jedoch zu kühl war, entschied man sich für einen zusätzlichen einmaligen Anstrich im Farbton "Toscana" als harmonische Abrundung. Bauherr Christof Schmitz ist offensichtlich hoch zufrieden: "Der neue Farbton passt sich noch besser als die ursprüngliche Beschichtung an die moderne, sachliche Architektur an und unterstreicht die ausdrucksstarke Anmutung des Bauwerks." Auch Malermeister Büscher zeigt sich begeistert: "Die Beschichtung mit Capadur GreyWood wirkt edel und bringt den Ausdruck des Hauses wunderbar zur Geltung. Das Holz lebt auf durch die leichte Beschichtung, die mehr ist als eine normale Lasur. Ich bin sehr angetan von den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die sich beim Einsatz von GreyWood ergeben. Es lässt sich sowohl für architektonisch moderne als auch für schlichtere Bauten verwenden. Die Farbtonauswahl und das Material, das sich im Übrigen auch sehr gut verarbeiten lässt, machen es möglich."
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