(26.2.2008)
Mit
dem Prototyp eines 48 cm dicken Porenbeton-Plansteins wurde bei einer kürzlich
fertiggestellten Wohnanlage in Heidelberg ein laut Porit besonders hoher
Wärmeschutz erreicht. Nach dem "Heidelberger Energiekonzept" für kommunale
Wohnbauten sollte für die clusterartige, modular aufgebaute Anlage mit zwei- und
dreigeschossigen Gebäuden und insgesamt 59 Wohnungen ...
... unterschritten werden. Hinzu kam die Forderung nach niedrigen Baukosten.
Die neue Generation der Porit-Plansteine - eine Sonderfertigung der Rodgauer Baustoffwerke - erreichte diese Forderungen offensichtlich problemlos. Bezüglich des Wärmeschutzes seien sogar noch bessere Werte als die durch das Heidelberger Konzept vorgegebenen erreicht worden. So beträgt der Jahres-Primärenergiebedarf der Wohnanlage bezogen auf die Nutzfläche lediglich 78,10 kWh/m²a gegenüber dem Zulässigen des Heidelberger Energiekonzepts mit 81,6 kWh/m²a. Die Transmissionswärmeverluste - nachgewiesen durch die detaillierte Wärmebrückenberechnung - betragen nur 0,30 W/m²K anstatt der errechneten zulässigen 0,39 W/m²K nach dem Heidelberger Konzept.
Die neuen Porenbeton-Plansteine PPW 2/0,35 - aus mineralischen Rohstoffen in einer Dicke von 48 cm, einer Länge von 50 und einer Höhe von 25 cm hergestellt - haben eine Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,09 W/mK. Zeit- und Kosten sparend mit Dünnbettmörtel verarbeitet, erreichen sie zusammen mit einem zweilagigen Faser-Leichtputz für die Außenwand und einem Putzmörtel aus Gips für die Innenwände einen Wärmedurchgangskoeffizienten von U = 0,178 W/m²K.
Die nach EnEV geforderte Luftdichtheit der Gebäudehülle wurde nach Fertigstellung des Innenputzes mit dem Blowerdoortest nachgewiesen. An den Brandschutz wurden keine besonderen Anforderungen gestellt. Porenbeton ist als mineralischer Baustoff nichtbrennbar und hält jeder Anforderung Stand.
siehe auch für weitere Informationen:![]()
ausgewählte weitere Meldungen:
siehe zudem:
zurück ...
Übersicht News
...
Übersicht
Broschüren ...
| Copyright: ARCHmatic - Alfons Oebbeke |
| Diese Baunachrichten werden mit Hilfe von so genannten Web-PlugIns realisiert. Durch die Web-PlugIns steht bauaffinen Homepage-Betreibern relevanter Content im Design ihrer eigenen Web-Site zur Verfügung - siehe http://www.webplugins.de. |
| Navigation ohne Frames: |
|