(24.1.2008)
Die
Wetterkapriolen im vergangenen Jahr und die rekordverdächtigen
Durchschnittstemperaturen haben dafür gesorgt, dass der Klimawandel und die
damit einhergehende CO2-Problematik in
aller Munde sind. Allerorts wird ein ökologisches Umdenken gefordert. Während
die Industrie in vielen Bereichen bereits wichtige Schritte unternommen hat, um
den CO2-Ausstoß zu reduzieren, hinken die
privaten Haushalte aber noch hinterher. Deshalb sollen die gesetzlichen
Anforderungen an energieeffiziente Maßnahmen beim Hausbau oder der Sanierung
auch weiter verschärft worden. Doch auch die bestehende Energieeinsparverordnung
(EnEV) verpflichtet bereits dazu, gesetzliche Mindestwerte für den
Energieverbrauch einzuhalten, wenn man eine Immobilie baut oder saniert.
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Neben dem ökologischen Aspekt ist für viele Bauherren aber sicherlich auch der finanzielle Aspekt entscheidend, wenn sie Maßnahmen zur Energieeinsparung ergreifen. Die wiederholten Ankündigungen von Strom- und Energiepreiserhöhungen durch die diversen Anbieter führen einem die Brisanz dieses Themas immer wieder eindringlich vor Augen. So steigt nicht nur das Interesse an regenerativen Energiequellen wie Solar, Biomasse und Erdwärme, auch eine innovative Heizungstechnik und die effektive Wärmedämmung liegen stark im Trend, da sich dadurch bares Geld einsparen lässt.
Wo die Gebäudehülle saniert wird, steigt auch der Bedarf nach einer Wohnungslüftung: Denn wenn die Außenwände gedämmt und neue Fenster eingesetzt werden, entsteht ein abgedichtetes Gebäude, und umso wichtiger wird der notwendige Luftaustausch. Ansonsten herrschen im wahrsten Sinne des Wortes bald dicke Luft sowie erhöhte Feuchtigkeit im gedämmten Haus . Dies führt neben Schimmelbildung auch zu einer hohen CO2-Konzentration. Faktoren, welche die Gesundheit gefährden und das Wohnklima erheblich beeinträchtigen. Eine komfortable Lüftungsanlage garantiert dafür frische und saubere Luft rund um die Uhr.
Ein weiterer, wichtiger Grund für die Installation einer Lüftungsanlage: Die Nutzungsgewohnheiten und damit auch das Lüftungsverhalten der Menschen haben sich aufgrund soziodemografischer Verschiebungen erheblich verändert, wie Dr. Lothar Breidenbach vom BDH erläutert. "Die klassische Mieterfamilie trifft man immer weniger an, während die Zahl der so genannten Patchwork-Familien, der Doppelverdiener ohne Kinder oder auch der Singlehaushalte kontinuierlich steigt. Mit der Folge, dass seltener jemand zu Hause ist (wie vormals die klassische Hausfrau), um mehrmals am Tag die Wohnung zu lüften".
Beim Einsatz von Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung kann die angestrebte Energieeffizienz noch mal erheblich verbessert werden. Hier sind weitere 40% Energiekostenersparnis erreichbar. Weitere Energiekosten können übrigens eingespart werden, wenn man die Lüftungsanlage mit einer Abluft-Wärmepumpe kombiniert. Solche ganzheitlichen ökonomischen Versorgungssysteme weisen niedrigere Energie- und Betriebskosten als konventionelle Heizungen auf. Sie liefern sozusagen die Lizenz zum guten ökologischen Gewissen automatisch mit.
Mehr zum Thema Wohnungslüftung erfahren Sie unter
wohnungslueftung-info.de, einem Informationsportal des
Bundesindustrieverbandes
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