(6.12.2007)
Eine
Verbindung moderner Werkstoffe ermöglicht die Herstellung von so genanntem
"Wärmedämmbeton". Dieser verspricht bessere Wärmedämm- und
Schallschutzeigenschaften der daraus hergestellten Rollladenkästen. Das Gießener
Unternehmen Allendörfer produziert aus dem neuen BEROpor-Wärmedämmbeton einen
Rollladenkasten, dessen Schallabsorptionseigenschaften den Schallschutzklassen 4
und 5 entsprechen. Seine Wärmeschutzwerte sollen außerdem die neuen
Anforderungen der EnEV um bis zum Vierfachen unterschreiten. Gegenüber Kästen
aus herkömmlichem Leichtbeton wiegen diese Ausführungen auch noch bis zu 30
Prozent weniger, sind besonders stabil und druckfest - verspricht der
Hersteller. Die Rollladenkästen werden in den Varianten raumseitig geschlossen
oder mit unterer Montageöffnung gefertigt und eignen sich auch für den Einbau
von Jalousien. Ein Großteil von ihnen wird zudem als statisch tragendes Bauteil
produziert.
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Voraussetzung für die genannte Verbesserung ist vor allem der Einsatz neuer Materialien. Allendörfer veredelt seinen neuen Wärmedämmbeton u.a. mit ...
Besondere Merkmale dieses Zusatzes sind bemerkenswerte Schallabsorptions- und hohe Wärmedämmeigenschaften. Dabei ist Blähglas extrem leicht und druckstabil. Hinzu kommen höhere Festigkeiten als bei anderen Leichtzuschlägen im Schüttgewichtsbereich. Sie wirken sich positiv auf die Stabilität des Rollladenkastens aus. Blähglas wird - umweltfreundlich - aus dem Recyclingkreislauf gewonnen. Dazu werden Glas-Fraktionen genutzt, die für die Glasindustrie zur Produktion neuer Flaschen nicht geeignet sind.
Neben den ohnehin schon dämmenden Eigenschaften des veredelten Leichtbetons, versieht Allendörfer die BERO-Rollladenkästen zusätzlich mit einer verstärkten Innendämmung aus Neopor. Auch dieses Material zeichnet sich gegenüber herkömmlichen Werkstoffen durch seine deutlich niedrigere Wärmeleitfähigkeit aus: Bereits bei einer Materialrohdichte von 17 kg/m³ erreichen die Wärmedämmplatten aus dem expandierbaren Polystorol (EPS) den Wert von 0,032 W/mK), der den Wärmeschutzanforderungen des Qualitätstyps 032 für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) in Deutschland entspricht.
Darüber hinaus verhindert ein mittig im oberen Rollladenkastensteg eingelassener Neopor-Einsatz als thermische Trennung mögliche weitere Wärme- und Schallbrücken. Auch auf die Verwendung von Aluminium-Putzschienen verzichtet das Unternehmen wegen möglicher Wärmeverluste und nutzt stattdessen Kunststoffschienen als Putzabschluss.
BERO-Rollladenkästen werden speziell für verschiedene Mauerwerksarten und deren spezifische Anforderungen gefertigt. Dieses soll spätere Bauschäden vermeiden, wie beispielsweise Rissbildung im Putz, durch nicht homogenes Mauerwerk.
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