(20.9.2007)
Die
Walter Knoll AG gehört zu den führenden Herstellern von Polstermöbeln und
anspruchsvollen Objekteinrichtungen. Erst kürzlich wurde ein umfangreicher Umbau
des Firmengeländes in Herrenberg bei Stuttgart abgeschlossen: Ein moderner
Glaskörper steht nun neben dem historischen Ziegelsteinkomplex von 1937 und
fungiert als Ausstellungsgebäude.
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Dieser neue Glaskubus ist als eine Art Schaufenster konzipiert, der die Möbel der Öffentlichkeit präsentiert. Als knifflig stellte sich dabei der Sonnenschutz an der Südfassade heraus, denn hier hatten die Architekten zwei Herausforderungen zu bewältigen: Einerseits sollte der Sonnenschutz verhindern, dass sich die Innenräume zu stark aufheizen. Gleichzeitig sollte die Fassade jedoch transparent bleiben, um die Farbechtheit der Möbelbezüge im Ausstellungsraum zu gewährleisten.
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Farbechte Möbel und angenehme Temperaturen
Die Lösung für diese Anforderung ist ein intelligentes Sonnenschutzsystem. Lamellen aus Glas sorgen für die Farbechtheit der Möbel - und tragen gleichzeitig zur Wärmedämmung bei, indem sie sich stets nach der Sonne richten. Die Technik dazu lieferte elero Linearantriebstechnik: Spezielle Linearantriebe bringen die Lamellen je nach Sonneneinstrahlung in die richtige Position, um die Spitzenlasten der Wärme vor der Fassade zu reduzieren.
Der Mittler zwischen der Sonne und dem Antrieb ist eine integrierte Wetterstation. Auf ihr Signal werden die Glaslamellen positionsgenau gekippt. 24 Linearantriebe vom Typ Econom 0 mit einer Kraft von je 3.000 Newton bewegen die Lamellen gradgenau. Neben der Präzision konnte der Econom die Bauleitung offensichtlich durch weitere Faktoren überzeugen: Dank Edelstahlgehäuse sind die Antriebe witterungsresistent und nahezu wartungsfrei - entscheidende Eigenschaften beim Außeneinsatz. Fast noch wichtiger: Durch das schlanke Design lassen sie sich unauffällig in architektonisch anspruchsvolle Fassaden integrieren. Außerdem verfügen elektrische Schubspindelantriebe der elero Linearantriebstechnik über eine konstante Hubgeschwindigkeit und eine mechanische Selbsthemmung.
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Mit Hilfe dieser ausgeklügelten Technik haben die Planer des Walter-Knoll-Gebäudes eine Lösung gefunden, bei der die Funktionalität nicht auf Kosten der Optik geht.
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