(18.5.2007)
Gute
Straßenbeleuchtung trägt wesentlich dazu bei, die Zahl der Verkehrsunfälle zu
verringern. In der Innenstadt und in Wohngebieten geht mit zunehmender
Beleuchtungsstärke zudem die Gefahr krimineller Übergriffe zurück. Die beiden
der Sicherheit dienenden Funktionen würden - so die Fördergemeinschaft Gutes
Licht - gerne unterbewertet, wenn vermeintlich zu hohe Kosten diskutiert werden.
Tatsächlich ist die Straßenbeleuchtung aber in dem Sinne nicht wirklich teuer:
In Deutschland schlägt sie für jeden Einzelnen jährlich mit 17,15 Euro zu Buche,
davon entfallen nur 7,15 Euro auf den Stromverbrauch.
Diese Argumente führt die Fördergemeinschaft in ihrem neu aufgelegten Heft 3 "Straßen, Wege und Plätze" an. Doch sie plädiert nicht nur für gute Straßenbeleuchtung, sondern erklärt diese auch. Gegliedert nach Anwendungsfällen beschreibt das Heft jeweils die Beleuchtungsaufgaben und die Bewertungskriterien und geht dabei auch auf den gestalterischen Aspekt der Außenbeleuchtung ein. Es erläutert, wie "Sehen und gesehen werden" funktioniert und stellt Planungshilfen nach DIN 13201 vor. Übersichten über geeignete Lampen und Leuchten ergänzen das umfassende Informationsangebot.
Heft 3 "Straßen, Wege und Plätze" (40 Seiten, ISBN 3-926 193-03-4) kostet neun Euro. Es kann bei der Fördergemeinschaft Gutes Licht bestellt oder als PDF-Datei kostenlos downgeloadet werden.
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