(8.5.2007)
Die
neuen, dünnen stabförmigen Leuchtstofflampen mit 16 Millimeter Durchmesser
erzeugen das Licht besonders energieeffizient. In Neubauten - zum Beispiel in
Bürohäusern, Industriehallen und Verkaufsäumen - haben sich diese sehr
langlebigen Lampen inzwischen als Standardlösung etabliert. Für Wohnräume - zum
Beispiel die Küche - ist dieses Beleuchtungssystem ebenfalls eine Alternative.
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Die "schlanke Linie" von nur 16 Millimeter Durchmesser ist das charakteristische Erkennungsmerkmal der jüngsten Generation stabförmiger Leuchtstofflampen. Die dünnen Lampen machen ihren 26 Millimeter "dicken" Vorgängern zunehmend Marktanteile streitig und sind inzwischen - so die Fördergemeinschaft Gutes Licht - in Neubauten Standard.
Die neuen Leuchtstofflampen ermöglichen kleinere und mehr designbetonte Leuchten, die Miniaturisierung erleichtert außerdem die architektonische Integration. Schließlich ist das reduzierte Material auch ein Beitrag zum Umweltschutz. Leuchten mit den 16 Millimeter-Leuchtstofflampen eignen sich insbesondere für Büros, Produktions- und Lagerhallen sowie Verkaufsräume, aber auch für den Privatbereich.
Leuchtstofflampen mit 16 Millimeter Durchmesser gibt es in zwei Baureihen.
Betrieb nur mit EVG
Beide Ausführungen der 16 Millimeter-Lampe können ausschließlich mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG) - auch in dimmbarer Ausführung - betrieben werden. So arbeiten sie besonders energieeffizient, erzeugen also viel Licht für relativ wenig Strom. Die Werte für die Lichtausbeute erreichen über 100 lm/W.
Der EVG-Betrieb steigert außerdem die Lebensdauer auf im Mittel 24.000 Betriebsstunden (18.000 Stunden bei 26 mm-Lampen). Über diesen gesamten Zeitraum bleibt der Lichtstrom dank optimierter Leuchtstoffe und Beschichtungsverfahren weitgehend erhalten. EVG verbessern zugleich die Komfortmerkmale der Beleuchtung: Die Lampen starten schnell, geräuschlos und flackerfrei, das Licht ist konstant und ruhig ohne Elektrodenflimmern, defekte Lampen werden automatisch abgeschaltet.
Ihren maximalen Lichtstrom erreichen die dünnen Lampen bei 35 Grad Celsius (25 Grad Celsius bei 26 mm-Lampen). Damit sind sie optimal ausgelegt für die Temperatur, die beim Betrieb in fast allen Leuchten erreicht wird. Auch der reduzierte Rohrdurchmesser trägt wesentlich zu einem besseren Betriebswirkungsgrad bei: Das dünnere Rohr schattet eine geringere Menge des vom Reflektor zurückgeworfenen Lichts ab. So können die Reflektoren um bis zu 40 Prozent kleiner sein.
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