(4.5.2007)
Die
Senkung des Energieverbrauchs in Wohngebäuden wird immer wichtiger. Hohe
Energieeinsparungen lassen sich insbesondere durch den Einsatz effizienter
Heiztechniken sowie durch verbesserte Wärmedämmung der Gebäude erzielen. Die
zunehmend dichteren Bauweisen haben jedoch einen unerwünschten Nebeneffekt: Der
natürliche Luftaustausch durch Fensterritzen, Fugen und sonstige Undichtigkeiten
wird unterbunden. Dies führt häufig zu einer unbefriedigenden Luftqualität in
den Wohnräumen oder auch zu erhöhter Luftfeuchtigkeit.
Wird als Gegenmaßnahme konventionell gelüftet, etwa durch Stoßlüftung, geht wertvolle Heizenergie verloren. So kann sich beispielsweise der relative Anteil der Wärmeverluste in einem Energiesparhaus auf bis zu 70% erhöhen. Moderne Heizkonzepte lösen dieses Problem durch die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Dabei wird die verbrauchte Luft aus den Räumen abgesaugt und über einen Wärmetauscher geführt, der ihr die Wärme entzieht und direkt wieder an die ins Gebäude einströmende Frischluft abgibt. Mit moderner Anlagentechnik können mehr als 90% der Wärmeenergie aus der Abluft auf die Zuluft übertragen werden. Durch den hohen Energiespareffekt lassen sich die Heizkosten erheblich senken. Somit trägt die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung sowohl zur Verbesserung des energetischen Standards als auch zur Steigerung des Wohnkomforts bei.
Die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. (VdZ) hat eine Informationsbroschüre herausgegeben, die das Thema Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung anhand von Anwendungsbeispielen in Neubauten und Sanierungsobjekten vorstellt. Die achtseitige Publikation richtet sich an Fachbetriebe, die selbst Heizungs- und Lüftungssysteme installieren, sowie an interessierte Endverbraucher.
Ein kostenfreies Ansichtsexemplar der VdZ-Information kann per E-Mail angefordert werden.
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