(17.11.2006)
Nachhaltige Sanierung im Wohnungsbau ist für Bauten aus den
1950er, 60er und 70er
Jahren ein aktuelles Thema. Die Wohnquartiere dieser Zeit benötigen heute nicht
nur ein Mehr an Wärmeschutz. Es gilt auch, diese Bauten aufzuwerten und die
Wohnqualität zu verbessern. Quasi ein Update auf den
neuesten Stand der Technik und Gestaltung.
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Doch was ist der neueste Stand? Heute gilt es - laut Leitfaden des
Bundesministers für
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Im Zuge einer grundlegenden Sanierung mehrerer Wohnbauten aus den 60er Jahren kam in Bonn die ArGeTon-Fassade zum Einsatz. Die Architekten planquadrat - Elfers, Geskes, Krämer aus Darmstadt erzielten eine nachhaltige Aufwertung der Gebäude. Ursprünglich hatten die Wohnblöcke der Wohnbau GmbH, Bonn, eine Fassade aus dunklen Schiefersplitt-Waschbetonplatten. Der Wärmeschutz bestand aus 2 cm dicken Holzfaserzementplatten und die Stahlarmierungen sowie Stahlanker waren gefährlich verrostet.
Heute, nach Abriss der alten Fassade, präsentieren sich die Bauten im völlig neuen Outfit. Die sandfarbene ArGeTon-Fassade ist auf einer Alu-Unterkonstruktion mit 10 cm Mineralwolle aufgebaut. Alle Materialien gehören zur Brandklasse A - nicht brennbar. Die großen Flächen wurden, ähnlich der alten Fassade, mit U-Schienen in vertikale und horizontale Linien unterteilt. Die so entstehenden Flächen erhielten Bekleidungen mit zweierlei Plattentypen. Neben der Standardplatte kamen Terzo-Platten mit zwei Scheinfugen zum Einsatz. Terzo-Platten schaffen bei gleicher Farbgebung ein Mehr an Kontrast.
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Weitere Bauten dieses Wohnreviers werden ebenfalls mit der ArGeTon-Fassade, in einem der dreizehn keramischen Farbtöne bekleidet. Zusammen mit der barrierefreien Neugestaltung der Eingangsbereiche und der Laubengänge im Erdgeschoss präsentieren sich die Gebäude überaus aktuell. Die Attraktivität des Wohngebietes hat im Zuge dieser Sanierung spektakulär zugenommen.
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