(19.6.2006)
Leuchtende
Tapeten oder Fensterscheiben, die sich nachts in großflächige Lampen
verwandeln - die technischen Grundlagen für eine derartige Revolution der
Innenarchitektur werden zurzeit von Wissenschaftlern des Instituts für
Angewandte Photophysik der Technischen Universität Dresden gemeinsam mit
Partnern aus der Industrie entwickelt. Als Basis dienen Organische Leuchtdioden
(OLEDs): Kunststoffe, die unter Stromzufuhr leuchten, wie sie bereits vielfach
für Displays in MP3-Playern und Handys eingesetzt werden. Sie ermöglichen die
Herstellung von Leuchtelementen, die in Form von dünnen Schichten auf Wänden
oder Glasscheiben angebracht werden können und dort ein angenehmes Flächenlicht
erzeugen.
Eine weitere Einsatzmöglichkeit sind Bildschirme, die aus sich selbst heraus leuchten und deswegen sowohl schmal als auch flexibel sein können. Im mobilen Büro der Zukunft sind beispielsweise Bildschirme denkbar, die nach der Arbeit zusammengerollt und in die Tasche gesteckt werden.
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