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Heizungsindustrie: Neue Ziele für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Flüssigkeitserhitzer, Brennwerttechnik(21.4.2006) Sonnenwärme, Erdwärme, Holzpellets, Heizung, Warmwasserbereitung, Heiztechnik, Heizungsindustrie, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Wärmepumpe, Wärmepumpen, Heizungsindustrie, erneuerbare Energie, Ölbrennwertkessel, Gasbrennwertkessel, Bundesindustrieverband Deutschland Haus- Energie- und Umwelttechnik, BDHDie deutsche Heizungsindustrie will künftig stärker dazu beitragen, die Energieeffizienz in Gebäuden zu erhöhen und den Einsatz erneuerbarer Energien auszubauen.

Im Jahr 2005 nutzten lediglich acht Prozent der neuen Heizungsanlagen in Deutschland erneuerbare Energien wie Sonnenwärme, Erdwärme oder Holzpellets. Die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) organisierten Unternehmen wollen diesen Anteil bis 2015 auf 80 Prozent erhöhen. Damit wird es 2015 in Deutschland über 600.000 neue Anlagen geben, die mit erneuerbaren Energien arbeiten. Der BDH engagiert sich außerdem für eine verstärkte Nutzung von Bioölen und Biogas.

Durch eine verbesserte Energieeffizienz und den intensiveren Einsatz erneuerbarer Energien soll die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten gesenkt werden. Außerdem will der BDH die internationale Wettbewerbsposition der Heizungsindustrie ausbauen. Europaweit verfügen deutsche Heiztechnik-Hersteller über einen Marktanteil von 60 Prozent. Bei der Brennwerttechnik sind sie Weltmarktführer. "Die deutsche Heizungsindustrie kann ihre bereits hohe Exportquote nochmals steigern, wenn sie schneller als ausländische Mitbewerber auf den massiven Ausbau moderner Brennwerttechnik und erneuerbarer Energien im Wärmemarkt setzt.", so BDH-Präsident Dr. Heinrich-H. Schulte.

Gut ein Drittel der in Deutschland eingesetzten Energie entfällt auf den Gebäudebereich. Laut Grünbuch der EU können in Gebäuden rund 50 Prozent der Energie für Heizung und Warmwasserbereitung eingespart werden. Die bei den derzeitigen Energiepreisen wirtschaftlich erschließbaren Potenziale liegen bei rund 30 Prozent. Besonders in bestehenden Gebäuden ist nach Erhebungen des BDH oftmals veraltete Heiztechnik zu finden. Der Energieverbrauch lässt sich reduzieren durch hocheffiziente Ölbrennwert- oder Gasbrennwertkessel in Kombination mit Solarthermie sowie durch Wärmepumpen oder Holzfeuerungen, die ebenfalls mit Solarthermie gekoppelt werden können. Auch Heizkörpermodernisierung und eine verbesserte Wärmeverteilung bieten zusätzliche Einsparpotenziale.

Wer bestehende Heizungsanlagen auf den Stand der Technik bringt, kann bis zu 40 Prozent Energie einsparen. Dazu Dr. Heinrich-H. Schulte: "Wer heute seine Heizung modernisiert, trifft die beste Entscheidung, sich vor steigenden Energiepreisen zu schützen. Gleichzeitig leistet er einen entscheidenden Beitrag zur Entlastung der Umwelt und zur Schonung knapper werdender Ressourcen wie Gas und Öl."

20 Jahre Junkers Brennwerttechnik:
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alle Bilder / Grafiken aus der Meldung "Brennwert-Technologie vor 111 Jahren für Junkers patentiert" vom 19.7.2005


Die BDH-Mitgliedsunternehmen erwirtschaften jährlich einen Umsatz von rund acht Milliarden Euro. Damit decken sie über 95 Prozent des Marktes im Bereich der gas-, öl- oder stromgeführten Systeme sowie über 60 Prozent im Bereich der erneuerbaren Energietechnik ab. Die deutschen Heiztechnik-Hersteller beschäftigen rund 50.000 Mitarbeiter.

siehe auch:Sonnenwärme, Erdwärme, Holzpellets, Heizung, Warmwasserbereitung, Heiztechnik, Heizungsindustrie, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Wärmepumpe, Wärmepumpen, Heizungsindustrie, erneuerbare Energie, Ölbrennwertkessel, Gasbrennwertkessel, Bundesindustrieverband Deutschland Haus- Energie- und Umwelttechnik, BDH

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