(25.1.2006)
Jedes
Grad Temperaturabsenkung reduziert die Heizkosten um bis zu sechs Prozent. Aber
wer will schon frieren? Mit Teppichboden falle es leichter - so die Europäische
Teppich-Gemeinschaft e.V. (ETG), den Heiz-Thermostat niedriger einzustellen,
denn die gefühlte Temperatur liege in Räumen mit textilen Bodenbelägen um etwa
zwei Grad über der von Räumen mit glatten Böden.
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Teppich hat den angenehmen Effekt, dass er besonders fußwarm ist. Anstatt die Wärme über den Boden abzuleiten, hält er sie im Raum. Wer die Raumtemperatur also um zwei Grad absenkt, kann bis zu zwölf Prozent Heizkosten sparen - rechnet die ETG vor. Außerdem könnten durch die Fußwärme des Teppichbodens die Heizung zum Ende der Heizperiode früher gedrosselt oder gar abgestellt werden.
Teppichboden und Fußbodenheizung
Übrigens:
Teppichboden und Fußbodenheizung lassen sich entgegen so mancher Vorurteile gut
miteinander kombinieren, denn textile Bodenbeläge können die Wärme der
Fußbodenheizung rascher an die Raumluft weitergeben als viele denken. Wichtig ist dabei die
Eignung des Teppichbodens für Fußbodenheizungen. Eine Orientierungshilfe beim
Teppich-Kauf bietet das "Certificate of Quality", erkennbar an dem roten "t".
Wenn dieses Teppich-Siegel der Europäischen Teppich-Gemeinschaft e.V. (ETG) das
Symbol Fußbodenheizung enthält, ist der Teppich für beheizte Fußböden nutzbar.
Weitere Informationen dazu enthält die Broschüre "Textiler Bodenbelag und Fußbodenheizung". Das Heft steht zum kostenlosen Download im Internet unter www.certificate-of-quality.com.
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