(29.11.2005)
Die
EnBW Energie Baden-Württemberg AG wird in Baden-Württemberg die Nutzung der
Geothermie mit insgesamt drei Millionen Euro unterstützen.
Nachdem die EnBW bereits im April dieses Jahres ihre grundsätzliche Förderung zugesagt hatte, hat die EnBW nun entschieden, wofür die Fördermittel eingesetzt werden:
Mit dieser Maßnahme reagiert die EnBW auf den bisherigen großen Erfolg dieses Teilprogramms des Landes Baden-Württemberg. "Mit diesen Fördermitteln erhalten rund 500 weitere private Haushalte die Möglichkeit, mit Erdwärme umweltfreundlich zu heizen", erklärt der Vorstandsvorsitzende der EnBW, Professor Dr. Utz Claassen. "Mit ihrem Engagement will die EnBW die ökonomisch und ökologisch sinnvolle Nutzung von Erdwärme zum Heizen unterstützen und die wirtschaftliche Erschließung der Erdwärme zur Stromerzeugung aktiv fördern und damit technologisch weiter voranbringen."
"Die Erdwärmenutzung ist ein wichtiger Baustein, um die von der Landesregierung geplante Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energie an der Stromerzeugung zu schaffen", sagte Ministerpräsident Günther H. Oettinger. Dies hätten auch die Gutachten "Handlungsempfehlungen zur Verdopplung des Anteils regenerativer Energien an der Energieversorgung Baden-Württembergs bis zum Jahr 2010" bzw. "Strategien und Instrumente zur Förderung erneuerbarer Energien in Baden-Württemberg" bestätigt.
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Das Landesförderprogramm Geothermie fördert zum einen die oberflächennahe Geothermie (Bild oben) im Rahmen des Förderprogramms "Klimaschutz-Plus" des Umweltministeriums. Hierbei wird die Installation von Erdwärmesonden in Verbindung mit Wärmepumpen zum Heizen von Ein- und Zweifamilienhäusern bezuschusst. Der zweite Programmteil, der im Verantwortungsbereich des Wirtschaftsministeriums liegt, hat zum Ziel, die tiefe Geothermie und damit auch die Nutzung der Erdwärme zur Stromerzeugung voranzubringen.
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