(16.9.2005)
Der
mit 12.500 Euro verbundene "f-cell award 2005" Gold geht an die Sulzer Hexis AG
aus Winterthur in der Schweiz für ein Gerät zur Hausheizung. Silber und Bronze
erhalten die Pemeas GmbH in Frankfurt am Main und das Fraunhofer Institut für
Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Berlin. Dies hat die
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) am Mittwoch mitgeteilt. Der mit
insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis wird von der regionalen
Wirtschaftsförderung und dem Umweltministerium Baden-Württemberg für praxisnahe
Innovationen in der Brennstoffzellentechnologie ausgelobt.
"Sulzer Hexis ist vor allem deshalb ein verdienter Preisträger, weil sich das prämierte Brennstoffzellen-Heizgerät bereits im praktischen Einsatz in der Kleinserie bewährt hat", sagte Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS). Das mit Erdgas betriebene Gerät mit dem Namen Galileo wurde bereits in 110 Wohnhäusern und gewerblichen Objekten eingesetzt. Dabei wurden bis heute mehr als eine Million Betriebsstunden Erfahrung gesammelt. Mit Hilfe einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle vom Typ SOFC deckt es den gesamten Bedarf an Heizung und Warmwasser und einen Teil des elektrischen Stroms für ein typisches Einfamilienhaus ab.
"f-cell" Kongress 26. bis 28. September in Stuttgart
Der "f-cell Award" ist Bestandteil des internationalen "f-cell Forum" vom 26. bis 28. September und wird bei einer Abendveranstaltung am 26. September im Neuen Schloss in Stuttgart verliehen. Die begleitende "f-cell"-Messe ist für Interessenten, die den Kongress nicht besuchen, kostenfrei zugänglich ist. Sie findet, wie der Kongress auch, im Stuttgarter Haus der Wirtschaft statt. Dort berichten mehr als 60 Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft über die neuesten Entwicklungen im Bereich der stationären, mobilen und portablen Nutzung der Brennstoffzelle.
Für Praktiker - wie zum Beispiel Ingenieure oder Handwerker, die sich mit der Technologie vertraut machen wollen, gibt es ein eigenes Praxisseminar, das Brennstoffzellensysteme zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme für die Hausenergieversorgung vorstellt. Ein gesondertes Seminar, das sich an Lehrer richtet, führt in die Funktionsweise unterschiedlicher Brennstoffzellen ein. Weiterhin auf dem Programm stehen eine Exkursion zu verschiedenen Zielen mit ganz unterschiedlicher Nutzung von Brennstoffzellen und der Workshop "Canada meets Germany", auf dem sich kanadische Unternehmen aus der Brennstoffzellen-Branche präsentieren, die ihre Kontakte zu deutschen Firmen verstärken und Kooperationen auf- oder ausbauen wollen.
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