(26.8.2005)
In
Hotels und Unternehmen sind elektronische Türöffner längst Standard, und ebenso
die meisten Autotüren öffnen heute auf Knopfdruck. Von Sicherheitsfachleuten
wird die elektronische Zutrittskontrolle auch für Wohngebäude empfohlen, doch
dort fristet sie noch ein Schattendasein - zu Unrecht.
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Die modernen Alternativen zu Schlüssel und Schloss läßt für fast
alle Anwendungsbereiche mehr Sicherheit und Komfort erwarten. Am augenfälligsten
sind die Vorteile bei der Fingerabdruckerkennung, der derzeit einzigen
biometrischen Methode, die sich auch für Wohnhäuser und kleinere Gewerbegebäude
eignet. Neben der Sicherheit bietet sie ganz praktische
Vorzüge
im Alltag: Der eigene Finger ist immer zur Hand, wird weder verloren noch
gestohlen, und er versteckt sich auch nicht im letzten Winkel tiefer
Handtaschen. Neben Ein- und Mehrfamilienhäusern sind Kanzleien, Praxen oder
Büros ideale Einsatzgebiete für Fingerabdruckleser. Statt viele Einzelschlüssel
auszugeben und zu verwalten, werden einfach die Finger der Mitarbeiter
eingelesen und ebenso schnell wieder gelöscht.
Transponder-Systeme wie beispielsweise der Electronic-Key von Siedle (siehe Eingangsbild oben) bieten sich für Familien mit Kindern an, deren Fingerabdrücke für eine zuverlässige Erkennung noch nicht ausgeprägt genug sind. Herkömmliche Schlüssel vertraut man Kindern ungern an, der Electronic-Key hingegen kann ruhig einmal verloren gehen. Dann wird einfach der zugehörige Code aus dem Empfänger gelöscht - fertig.
Allen elektronischen Zugangskontrollen gemeinsam ist die Möglichkeit, den Zutritt zeit- oder personenabhängig zu gewähren und zu protokollieren. Sie sind weit flexibler als herkömmliche Schlüssel, außerdem praktischer und einfacher handhabbar. Ein Privileg von Großunternehmen und Villenbesitzern müssen sie heute nicht mehr sein. Dank der Integration in die Türkommunikation eröffnen sie auch für Privathaushalte und Kleinbetriebe eine interessante Alternative zu herkömmlichen Schließanlagen.
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