(26.8.2005)
Wie
werden Deckendurchbrüche heute verschlossen? Wer ist verantwortlich? Entsprechen
die Lösungen wirklich allen Anforderungen des Brandschutzes und auch des
Schallschutzes? Die Erfahrungen auf der Baustelle zeigen, dass die Koordination
zwischen den Gewerken sehr schwierig ist. Die eindeutige Verantwortlichkeit für
die Bauausführung bleibt offen. Die Deckendurchbrüche werden bisher sehr
aufwändig verschlossen. Dabei bleiben oft Lücken und Spalten zurück. Es werden
häufig brennbare und nicht zulässige Materialien wie Bauschaum, Styrodur oder
Schutt in den Verguss eingebracht:
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So wohl nicht! Grund genug für Geberit, auf die drängenden Anforderungen des Marktes zu reagieren und ein sicheres und unkompliziertes Deckenverschluss-System zu entwickeln, das als FSH 90 zum 1. Oktober 2005 auf den Markt kommt.
Das Geberit Deckenverschluss-System FSH 90 bietet eine geprüfte und zugelassene Lösung für Planung, Ausschreibung und Ausführung. Es ist für jede Decke, in jedem Schacht und für jedes x-beliebige Rohrsystem anwendbar. Das Geberit Deckenverschluss-System FSH 90 kann unter anderem mit herkömmlichen Leitungsanlagen nach MLAR sowohl im Trockenbau als auch im Nassbau eingesetzt werden. Aus dieser neuen Lösung resultieren keine weiteren Vorschriften für die eingebauten Rohrleitungs- und Installationssysteme, die mit zusätzlichem Planungs- und Ausführungsaufwand verbunden wären. Das verspricht Qualitätsbrand- und Schallschutz, eine deutlich gesicherte Ausführungsqualität und die normengerechte Lösung mit einem eindeutig geringeren Koordinationsaufwand zwischen den Gewerken. Die Verantwortlichkeiten sind klar geregelt. Die Gewährleistung liegt in einer Hand - und zwar in der des SHK-Fachhandwerkers. Eine Abstimmung mit dem Mauerer ist nicht mehr notwendig.
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So schon eher! Das Deckenverschluss-System besteht aus nur zwei Bestandteilen: dem Deckenschott FSH 90 (400 x 1000 mm oder 300 x 800 mm) und einer mineralischen Vergussmasse. Die Zahl 90 steht dabei für eine Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten. Ein Installateur montiert das Deckenschott einfach vor den Medienleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung, Elektro, Lüftung usw). Der Rahmen ist stufenlos anpassbar. Erweiterte Größen sind durch den Einsatz von zwei Deckenschotts möglich. Bei der Montage der Medienleitungen ist für die Durchführungen kein aufwändiges Einmessen und Bohren notwendig, auch kein späteres Verschließen irgendwelcher Ritzen. Stichsäge, Kronenbohrer und ähnliches Elektrowerkzeug sind nicht erforderlich. Die Leitungen inklusive Dämmung werden einfach durch die Einschnitte in der Spezialfolie geschoben. Nachdem alle Medienleitungen verlegt worden sind, wird die mineralische Vergussmasse FSH 90 angerührt und eingefüllt. Die Vergussmasse verfügt über eine hervorragende Fliesfähigkeit, mit der auch kleinste Ritzen verschlossen werden. Sie ist selbst nivellierend und entspricht der Baustoffklassifizierung A1 (ABP). Sie ist damit nicht brennbar.
Einer der ersten Praxiseinsätze bei Deckendurchbrüchen war ein Wohnbauobjekt der Vermögenstreuhand Schrobenhauser in Unterhaching. Der Einsatz hat gezeigt, dass die Zeiteinsparung enorm ist. Die ausführende Firma Brochier Gebäudetechnik hat pro Deckendurchbruch statt zwei Stunden nur 20 Minuten für die Montage benötigt. Handwerker, Planer und Bauherren waren schwer beeindruckt.
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