(10.8.2005)
Asiens
Transport-Knotenpunkt Changi-Airport Singapur vergrößert sein Areal um ein
weiteres Terminal. Über das Terminal 3 werden zukünftig ca. 20 Mio. Passagiere
pro Jahr abgefertigt. Es soll voraussichtlich Anfang 2008 fertiggestellt sein.
Für dieses große Bauvorhaben fertigt durlum die gesamten kunst- und
tagelichttechnischen Einrichtungen. Diese bestehen aus einem Steuerungssystem,
Oberlichtabschottsystemen, die abhängig vom Sonnenstand gesteuert werden, und
den Tages- und Kunstlichtausblendungen der Oberlichter durch parabolförmige
Lichtlenksysteme.
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Der Innenraum des Terminals 3 wird über 919 Oberlichter, den so genannten Skylights, mit Hilfe von tageslichtumlenkenden Paneelen ausgeleuchtet. Diese "Butterfly-Panels" (Bild oben) richten sich automatisch je nach Wetterlage und Sonnenstand aus und lenken so das Tageslicht in den Raum, ohne dass es eine direkte Sonneneinstrahlung gibt, die die Klimatisierung zusätzlich erschweren würde. Die Butterfly-Panels werden über eine komplexe elektronische Steuerung geführt. Bei schlechter Wetterlage und in der Nacht wird die Tageslichtsituation durch Kunstlicht in Form von Direktleuchten unterstützt, die sich ebenfalls in den Skylights befinden. Unterhalb der Skylights sind Panels mit einer dekorativen Oberflächenstruktur angebracht, welche die technische, jedoch elegante Atmosphäre unterstreichen.
Die
rund 52.000 m² große Halle ist damit blendfrei mit Tages- und Kunstlicht
beleuchtet. Geliefert werden hierfür ca. 60.000 qm Innenverkleidungen für die
Skylights aus hochglänzendem Aluminium und ca. 6.000 Leuchten in 6
unterschiedlichen Leuchtensystemen und 32 unterschiedlichen Ausführungen. 92
Strahler mit einem Durchmesser von 700 mm und 1000 Watt Leistung sind
außerdem auf dem Dach des Terminals platziert und strahlen im Innenbereich des
Terminals die üppige Pflanzenwelt an.
Das komplexe Lichtkonzept hierzu wurde vom Bartenbach LichtLabor, Innsbruck in Österreich ausgearbeitet. Wieland Electric lieferte zu diesem Projekt die passenden EIB-Steuerungselemente des steckbaren Installationssystems gesis. Die Basis-Elektronik steuert im Gebäude und auf dem Dach ca. 3.000 Adressen an.
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