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Wenn Reihen- oder Doppelhäuser laut sind, könnte der Keller fehlen

(19.3.2005) Keller, Schallschutz, Haustrennwand, Reihenhaus, Doppelhaus, Reihenhäuser, unterkellert, Lärm, Lärmschutz, Kellersohle, Trennfuge, Kellerwände, Kellerwand, Trennwände, TrennwandWohnen in den Städten oder am Rande der Zentren liegt im Trend. Eine auf teuren Grundstücken bezahlbare Lösung sind Reihen- und Doppelhäuser. Vorsicht ist allerdings bei nicht unterkellerten, gereihten Häusern geboten. Sie erfüllen selten den heute als Stand der Technik geschuldeten "erhöhten Schallschutz".

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Jeder Eigenheimbesitzer kann erwarten, den Lärm des angrenzenden Nachbarn nicht zu hören. Das gilt auch für Reihen- und Doppelhäuser. Allerdings schützt die Haustrennwand nur dann ausreichend gegen Nachbarlärm, wenn sie fachgerecht ausgeführt ist. Im Klartext bedeutet das: Sie muss zweischalig von der Kellersohle bis zum Dach gehen, ausreichend schwer sein und eine mindestens 3 cm breite, durchgehende Trennfuge haben. Nur dann erfüllt sie den Vorschlag für erhöhten Schallschutz von 67 dB der DIN 4109 "Schallschutz im Hochbau", der heute sogenannter© BAULINKS.de"Stand der Technik" ist.

Ohne die Schallabschwächung über die Kellerwände können Trennwände selbst bei getrennten Fundamenten diesen Schallschutz kaum erzielen. Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen gilt er als geschuldet, ohne im Bauvertrag ausdrücklich vereinbart zu sein. "Wir erhalten von genervten Hausbewohnern immer wieder Hilferufe, wie sie sich gegen nachbarlichen Lärm schützen können. Helfen können wir wenig, denn sie leben in einem nicht unterkellertem Reihen- oder Doppelhaus", bedauert Reiner Pohl von der Infozentrale Pro Keller e.V..

Mangelhafter Schallschutz von Haustrennwänden lässt sich nachträglich kaum und wenn, nur mit großem Wohnflächenverlust verbessern. Der Käufer hat doppelten Schaden, denn laute Häuser nerven nicht nur. Sie bedeuten zusätzlich einen erheblichen Vermögensverlust, denn Hausbesitzer müssen potentielle Käufer auf den mangelnden Schallschutz hinweisen, um Schadensersatzforderungen vorzubeugen. Nicht unterkellerte Bestandsimmobilien lassen sich ohnehin schlechter als unterkellerte Häuser verkaufen, zeigen sämtliche Maklerumfragen.

Wer weder Nachbarlärm noch Vermögensverluste hinnehmen will, sollte nur ein unterkellertes Reihen- oder Doppelhaus bauen oder kaufen. Die etwas höheren Kosten zahlen immer aus: Wohltuende Ruhe im Wohngeschoss und kostengünstige Nebenräume im hellen, trockenen Basisgeschoss für Spiel, Arbeit, Fitness und Hobby erhöhen deutlich die Lebensqualität.

Übrigens: Zahlreiche Tipps für fachgerecht geplante Keller enthält die kostenlose "Planungshilfe" der Informationszentrale PRO KELLER e.V.. Sie kann per E-Mail an info@prokeller.de angefordert werden.

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