(5.3.2005)
Immer mehr Bundesbürger entscheiden sich für Fernsehgeräte mit Bildschirmen im
Breitbild-Format 16:9. Nach den jüngsten Marktdaten der Gesellschaft für
Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), Frankfurt, lag der Anteil der
16:9 Modelle an verkauften größer-formatigen Fernsehern mit Bildschirmgrößen ab
66 Zentimeter im Jahr 2004 bereits über 30 Prozent - mit deutlich steigender
Tendenz auf über 40 Prozent im Jahr 2005. Damit holt Deutschland im Vergleich zu
Großbritannien, Skandinavien und den Benelux-Ländern, in denen der 16:9 Anteil
schon wesentlich höher liegt, auf. Beim Kino ist das Breitbild-Format seit
Jahrzehnten akzeptiert. Es entspricht dem menschlichen Gesichtsfeld, das auch
ein Bild mit größerer Breite als Höhe aufnimmt.
|
"Die modernen Flachbild-Fernsehgeräte, die überwiegend im Breitbildformat hergestellt werden, beschleunigen den Wechsel zum attraktiven 16:9 Fernsehformat spürbar", kommentiert Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, den Trend. Eine weitere Ursache für den immer schnelleren Übergang zum 16:9 Format sieht die gfu im anhaltenden DVD-Boom. Praktisch alle auf DVD veröffentlichten Spielfilme erscheinen im breiten Kinoformat. Nur Fernsehgeräte mit 16:9 Bildschirmen stellen Hollywood-Werke annähernd formatfüllend und in voller Detailschärfe dar. Auf den Mattscheiben im konventionellen 4:3 Format bleibt dagegen ein großer Teil der Bildfläche ungenutzt.
Die Fernseh-Programmanbieter stellen sich auf den Wechsel zum breiten Bildformat ein. So strahlen sie immer öfter Prime-Time-Produktionen, wie Krimis und Serien, mit dem Bildseiten-Verhältnis 16:9 aus. ARD und ZDF haben begonnen, Fußball-Highlights wie UEFA-Cup-Partien, in 16:9 auszustrahlen - auch als Testlauf für die Übertragung der Fußball Weltmeisterschaft 2006. "Wir können schon heute sagen, dass der Übergang zum 16:9 Format unumkehrbar ist. Das Weltmeisterschaftsjahr 2006", schätzt Dr. Hecker, "wird die Umstellung zum Breitbild-Format weiter entscheidend voranbringen. Der Zuschauer bekommt bei Übertragungen in 16:9 wesentlich authentischere Fernsehbilder aus den Stadien. Das Breitbildformat vermittelt mehr Live-Atmosphäre. Auch mit Blick auf die Fernsehstandards der nächsten Generation ist der Formatwechsel unvermeidlich. Denn das hoch auflösende Fernsehen HDTV wird es ausschließlich im Heimkino-Format 16:9 geben. Schon heute ist ein breites Sortiment HDTV-tauglicher 16:9 Fernsehgeräte im Markt. Wer sich für ein solches Modell entscheidet, ist für die TV-Zukunft bestens gerüstet."
siehe auch:
ausgewählte weitere Meldungen:
c't Sonderheft zum digitalen Wohnzimmer (10.11.2004)
Multimedia-Unterhaltung "streamt" durch's ganze Haus (2.7.2004)
Hoch auflösendes Fernsehen (HDTV): Die Zeit ist reif (19.5.2004)
Weltpremiere: revolutionäres Raumklang-System ohne Boxen (16.5.2004)
Entscheidungshilfe: Was die neuen Bildschirmtechnologien für TV-Geräte auszeichnet (20.4.2004)
Das Fernsehen wird 50 Jahre alt - ein kleiner Rückblick
(9.1.2003)
siehe zudem:
Literatur / Bücher zu den Themen Heimkino sowie entsprechende Geräte bei Baubuch / Amazon.de
Schreiben Sie Ihre Erfahrungen / Meinung dazu: Bau-Forum
HiFi, TV bei BAULINKS.de.
zurück ...
Übersicht News
...
Übersicht
Broschüren ...
| Copyright: ARCHmatic - Alfons Oebbeke |
| Diese Baunachrichten werden mit Hilfe von so genannten Web-PlugIns realisiert. Durch die Web-PlugIns steht bauaffinen Homepage-Betreibern relevanter Content im Design ihrer eigenen Web-Site zur Verfügung - siehe http://www.webplugins.de. |
| Navigation ohne Frames: |
|