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LAMINAM: härter als Granit, leichter als Aluminium, wie Glas bearbeitbar

(31.1.2005)Keramikbeläge, Keramikbelag, Granit, Aluminium, Glas, großformatige Keramikplatten, großformatige Keramikplatte, Wohnungsbau, Innenausbau, Fassade, hinterlüftete Fassaden, Bodenbelag, Wandverkleidung, FußbödenDie Leitidee, die zur Entwicklung der Keramikplatten LAMINAM geführt habe, sei der Wunsch gewesen, "Oberflächen und keine Gewichte zu tragen".

Serienmäßig seit April 2004 von der gleichnamigen Firma Laminam s.r.l. hergestellt, konnte LAMINAM zur Zufriedenheit des Herstellers auch auf internationaler Ebene Bestätigungen sammeln. Mit seinen Abmessungen im modularen Format 1.000 x 3.000 mm und der Stärke von nur 3 mm habe das Produkt die abmessungs- und gewichtsbezogenen Kriterien, die bisher in der Branche gängig waren, revolutioniert. Denn:  LAMINAM ist laut Hersteller härter als Granit, leichter als Aluminium und kann mit Techniken verarbeitet werden, die man für Glas benutzt. Es handle sich zudem um eine "extrem eklektische" Oberfläche, die jeden Wunsch eines Planers in die Praxis umsetzen könne - vom Wohnungsbau in Innen- und Außenbereichen bis hin zu Einrichtungszwecken: Die großformatigen Keramikplatten eigenen sich den Angaben zufolge ebenso für hinterlüftete Fassaden wie für das Verkleiden von Fußböden und Wänden. Da LAMINAM mit einem Radius von mehr als 3 Metern gebogen werden kann, ließe es sich zudem auch als Verkleidungsmaterial für Tunnel benutzten.

Durch den Mix seiner Eigenschaften versteht sich LAMINAM als idealer Werkstoff für Krankenhäuser, Hotels und Restaurants sowie für Sanierungsarbeiten. Dazu trage die Möglichkeit bei, ganze Zimmer personalisieren zu können, um sie mit einer Corporate Identity zu koordinieren. Allerdings kann LAMINAM erst ab Bestellmengen von 2.000 qm auf Anfrage in einer "personalisierten" Farbe hergestellt werden.

Die spezifischen Eigenschaften von LAMINAM werden durch eine Reihe von Zertifikationen bescheinigt, für die zahlreiche Tests in den Labors des Herstellers und in international anerkannten Instituten ausgeführt wurden. LAMINAM gewährleistet demnach dank seiner porenlosen Oberfläche ein Höchstmaß an Hygiene, weil Schmutz eben erst gar nicht eindringen kann. Das Material ist beständig gegen salzhaltige Atmosphäre, UV-beständig, hitze- und säurefest, lebensmittelunbedenklich und fleckenbeständig.

Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt, der über die Abmessungen und die Eigenschaften hinaus geht und der LAMINAM zu einem ganz neuartigen Produkt machen soll: das Image. Das Material sieht edler aus als die klassische Keramik und ist durchgefärbt. Die aktuelle Farbpalette ist um 13 neue Farbstellungen erweitert worden, so dass es jetzt in insgesamt 23 Farben zur Verfügung stehen.

Übrigens: Am Anfang der besonderen Eigenschaften von LAMINAM stehen die sorgfältige Auswahl der Rohstoffe und der Einsatz spezieller Press- und Brenntechniken. In der Fertigung wird das Material mit 15.000 Tonnen Presskraft verdichtet und anschließend in Elektrobrennöfen gebrannt. Den Zuschnitt nach Maß erhält man unter Verwendung von Diamantwerkzeugen oder mit dem Hochdruck-Wasserstrahl.

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